Kommentare

Aussagen zu den Büchern

Diabetesschulung einmal mal ganz anders: Von Plastikrohren und Spaghettis

 

Wer eine Diabetes-Schulung bei Barbara Müller macht, kann sich auf einiges gefasst machen. Statt langweiliger Folien oder „trockenen“ Schautafeln; – Erlebnisunterricht ! So energiegeladen wie die Diabetesberaterin selbst, sind auch ihre Schulungsstunden.

In 12 Schritten lernt der Patient auf “Augenhöhe” seine Erkrankung zu akzeptieren und mit dieser umzugehen. Das Ganze mit nachgerade „spielerischer Leichtigkeit“

An der rosaroten Spritzpuppe „Diva Lola“ werden die wichtigen Regeln des Insulinspritzens erlernt, oder mit einem Fettquiz veranschaulicht wie viel Fett in einem Brötchen im Vergleich zu einem Croissant enthalten ist. Überhaupt nehmen Ernährung und Bewegung breiten Raum im Schulungsprogramm ein.

Aber auch Gesamtzusammenhänge werden verdeutlicht. Der „Zuckerexpress“, ist eine kleine Holzeisenbahn. Die einzelnen Waggons stellen die Organe dar und erklären den Weg der Nahrung durch den Körper und welche Folgeschäden entstehen, wenn der Zug entgleist.

Alle Schulungsmittel, sind selbst verfertigt, damit die Patienten „ihre Diabetes“ leichter verstehen und sich Zusammenhänge leichter verinnerlichen können. Man muss es einfach halten und es muss im Gedächtnis haften bleiben. Man erkennt schnell dass für Barbara Müller Diabetes eine „Herzenssache“ ist. Der Funke springt auf die Schulungsteilnehmer über.

Was die Schulungen in der Diabetologischen Schwerpunktpraxis Dr. Zerth in Oberursel so einzigartig macht ?,Es ist die Kombination aus „Gehörtem“ und „Gesehenem“. Die Leber als einen Supermarkt zu beschreiben, aus welchem sich der Körper holt was er braucht; – darauf muss man erst kommen.

Ein kleiner “Tante-Emma-Laden” mitten im Schulungsraum ist angefüllt mit „guten“ und „schlechten“ Lebensmitteln. Das ist anschaulicher als die alte Lebensmittelpyramide. Überhaupt finden sich im „diabetischen Klassenzimmer“ viele einprägsame Gesellen. Der „singende und swingende Schweinehund“ auf dem Sofa der für ein mehr ab Bewegung wirbt, „Fettschwämme“, mit Bauschaum verstopfte Regenrohre, welche die Blutbahnen darstellen und nicht zuletzt die lebensgroße Schulungsfigur Otto.

Otto ist auch der Protagonist eines Diabetesromans den das Autorenduo  Babara Müller / Isolde Weidlich-Schütz im vergangenen Jahr veröffentlicht hat. Nach einem langen Spaziergang und einem gesunden Imbiss eine vergnügliche Lektüre.

 

Uwe Ehlers, Oberursel

 

Wolfgang Jung

 

Für mich ist ein Märchen in Erfüllung gegangen

 

Mit knapp 50 Jahren fing der Zucker bei mir an. Im Lauf der Jahre war ich immer kräftiger geworden und irgendwann stellte meine Hausärztin fest, dass ich Zucker habe. Am Anfang musste ich nur Tabletten nehmen und sollte abnehmen. Das schaffte ich aber nicht. Nach zwei Jahren musste ich anfangen Insulin zu spritzen. Ich kam zwar sehr gut klar mit meinem Diabetes, habe Schulungen besucht – aber ich wurde dennoch immer dicker. Durch mein hohes Übergewicht konnte ich bald kaum noch richtig bewegen, hatte Schmerzen im Rücken und oft Venenentzündungen. In der Küche konnte ich nicht mehr lange auf den Beinen stehen und kaufte mir deshalb einen Bürostuhl mit Rollen. Seitdem koche ich im Sitzen.

 

Ich versuchte eine Diät nach der anderen, aber mein innerer Schweinehund war einfach zu groß. Ich hatte mich mit meinem Schicksal abgefunden … bis mir eines Tages eine Bekannte von der Diabetesberaterin Barbara Müller in Oberursel erzählte. Wo die Schulungen so lustig seien und wo einem wirklich geholfen wird. Ich sprach mit meiner Hausärztin und bekam eine Überweisung in die Schwerpunktpraxis von Dr. Zerth und Barbara Müller in Oberursel. Frau Müller war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich fasste schnell Vertrauen. Sie sagte mir, dass sie einen individuellen Diabetes-Maßanzug für mich schneidern würde, aber ich müsste das wirklich wollen und mich an ihre Vorgaben halten. Es war unglaublich. In der Schulung, die sehr witzig war und bei der ich ganz viel Praktisches lernte, traf ich viele Gleichgesinnte. Die meisten von ihnen hatten schon ein paar Jahre Erfahrung mit dem Diabetes hinter sich und keiner schaffte es wirklich abzunehmen und etwas an seinem Lebensstil zu verändern. Wir mussten täglich unsere Werte messen und parallel dazu versuchten wir unsere Ernährung umzustellen. Ich werde nie vergessen, wie Frau Müller uns das alles mit Hilfe von „Otto“ erklärte. Eine lebensgroße Figur, die sie selbst gebastelt hatte. Wir mussten oft lachen, und so verging die Zeit wie im Flug. Sehr beeindruckt haben mich auch ihre Schwämme mit dickem Bauschaum. So sähen meine Fettzellen aus, meinte sie – da musste ich tief Luft holen.

 

Nach dem vor zwei Jahren die ersten Kilos anfingen zu purzeln, war ich begeistert und wollte nur noch weitermachen. Immer wieder habe ich mir gesagt: „Waltraud, du musst durchhalten.“ Insgesamt habe ich im Laufe eines Jahres mit Barbara Müllers Hilfe insgesamt über 50 kg abgenommen. Statt Kleidergröße 54 trage ich jetzt seit über einem Jahr eine 40/42. Insulin spritzen muss ich auch nicht mehr. Es reicht, wenn ich Metformin einnehme und GLP-1 spritze. Ich bin viel fitter als früher und mir geht es richtig gut. Ich hätte nie gedacht, dass das möglich ist.

 

Waltraud Horne, Rentnerin, Nieder Olm

 

„Ich habe einen neuen Freund. Er heißt Otto Kleinschmidt. Seit kurzem weiß er, dass er Diabetes hat. Nun musste er in eine Diabetes-Schulung und ich habe ihn begleitet.“

Dieses Gefühl hat man spätestens nach 100 Seiten des „Diabetes-Romans mit Sacherklärungen“. Mit Einfühlungsvermögen, Witz und Sachverstand haben die beiden Autorinnen ein Buch zum Nebenbei-Lernen geschaffen – und einen Hauptdarsteller, der normaler und liebenswerter nicht sein könnte.

Zusammen mit Otto erfährt man, was Diabetes überhaupt ist und warum es wichtig ist, sich täglich den Blutzucker zu messen. Höhen und Tiefen durchlebt man mit Otto ebenso wie den regelmäßigen Gang zur Diabetes-Schulung – eine gute Portion Humor miteingeschlossen.

Barbara Müller ist seit vielen Jahren Diabetesberaterin, mit der Erfahrung aus unzähligen Diabetes-Schulungen. Isolde Weidlich-Schütz ist Germanistin und Texterin; sie brachte ihre Erkenntnisse als „Brückenbauerin“ zwischen Wissenschaft und Mensch mit ein. Für die medizinischen Aspekte holten sich die beiden Autorinnen einen der erfahrensten Diabetologen und Endokrinologen mit ins Boot: Prof. Dr. Rüdiger Landgraf, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Diabetes-Stiftung.

Fazit: Dieses Buch liefert die beste Motivation für frisch diagnostizierte Diabetiker: „Wenn Otto das schafft, schaffe ich das auch!“

Rezension auf www.diabetes-risiko.de

 

“Juhu, endlich gibt es das Buch Otto”.

Ein Patient

 

“Ich habe die ganze Nacht durchgelesen. Selbst wir Ärzte können daraus noch etwas lernen

Eine Diabetologin

 

“Ei, Frau Müller, die Barbara Fröhlich ist ja wie Sie. Man meint, Sie würden vor uns stehen und reden. Und wissen Sie was: Ich versteh auch alles, was in Ihrem Buch drinsteht!”

Ein Patient

 

„Ihr Otto-Buch ist mit das Schönste an Korrekturwerken meiner gesamten Korrekturzeit. Auch deshalb, weil es hoch komplizierte medizinische Zusammenhänge genial einfach erklärt – und bei diesen herrlich passenden Zeichnungen und dem so schmunzelnd zu lesenden Text lebt man mit den einzelnen Personen so richtig mit und kann sich die Schulungsgruppen-Teilnehmer genau vorstellen. Otto muss man einfach liebhaben :-)“

Gisela Rohrbach, Lektorin und Korrektorin aus Dietzenbach

 

“Das Buch ist wirklich lustig zu lesen. Da versteht man das mit dem Zucker viel besser.”

Eine 97jährige Patientin

 

“Mit „Otto ist die Zuckerkrankheit nur noch halb so wild. Leicht verständlich und vergnüglich zu lesen, dennoch mit wichtigen aktuellen medizinischen Informationen zum Diabetes mellitus, ist das Buch für mich als Ärztin etwas Tröstliches, das ich Betroffenen in die Hand geben oder empfehlen kann. Schon der Einband macht neugierig und fröhlich. Das Titelbild lässt erahnen, durch welche kleinen und großen Lebenskatastrophen, die bald nicht mehr unbeherrschbar erscheinen, die Geschichte führt, bis hin zum Verlust des Insulintäschchens auf dem Autodach – ja, was macht man da? Für Betroffene, aber auch möglicherweise künfig Betroffene – rein zur Vorbeugung oder um die Volkskrankheit zu verstehen – ist „Otto“ mit Rat und Tat und Phantasie selbst bei heiklen Themen eine Identifikationsfigur. Auf beschwingte Art wird die Eigenverantwortung gestärkt und auch die Komorbidität mit Depression – in Gestalt von Emma Herzog – angesprochen. Die Charaktere lassen schmunzeln und hoffen, mit der Zuckerkrankheit gut zurechtzukommen. Herzlichen Glückwunsch an die Autorinnen!“

Eine Ärztin

 

“Herzlichen Glückwunsch. Das Buch hat das Zeug zum Klassiker.

Geschäftsführerin einer Werbeagentur

 

“Ein richtig schönes Buch. Gut gemacht, mit vielen Bildern.”

Eine Verlagskauffrau

 

“Otto Kleinschmidt ist 69, übergewichtig und Bauunternehmer. Er mag „ein richtiges Stück Fleisch“, Bagger,  seine Frau Anneliese und Urlaub im Schwarzwald. Sein Leben ändert sich völlig, als bei ihm Typ-2-Diabetes festgestellt wird. Mit welchen Problemen der sympathische Otto zu kämpfen hat, wie er seinen Alltag mit Diabetes bewältig und was er in seinen 10 Diabetesschulungen lernt, wird amüsant und locker aber immer fachlich sehr kompetent von der Texterin Isolde Weidlich-Schütz und von der Diabetesberaterin Barbara Müller erzählt. Die wunderbaren Illustrationen und präzisen aber verständlichen Sacherklärungen helfen, die komplexen Zusammenhänge besser zu verstehen. Neben dem Vergnügen, Ottos Geschichte zu lesen, machen die vielen Informationen,  Beispiele und Tipps dieses Buch zu einem unentbehrlichen Begleiter für jeden Betroffenen.”

Eine Leserin

 

Aus Otto Kleinschmidt, dem unsportlichen,übergewichtigen Bauunternehmer, dessen Leben von einem Tag auf denandern umgekrempelt wurde, und Hansruedi Stahel, dem Langstreckenläufer und Bergsteiger, ist eine Beziehung des gegenseitigen Verstehens entstanden. Barbara Müller hat es geschafft, zwei ganz verschiedene Menschen mit viel Empathie zusammenzuführen. Auch wenn ich mich nun seit mehr als dreißig Jahren mit Diabetes beschäftige, hat diese Krankheit für mich durch das Buch von Barbara Müller ein neues Gesicht bekommen. Das Wissen, das im Buch vermittelt wird, nimmt die Angst vor der Krankheit ohne zu banalisieren und fördert gleichzeitig das Verständnis für die Therapie. Das Buch ist nicht nur für Diabetiker geeignet.“

Hansruedi Stahel, Kommunikationstrainer aus Turbenthal in der Schweiz